Kraft der Jahreszeiten

Herbst

Im  Herbst, wenn die Schatten wieder länger werden, die reifen Früchte geerntet werden, dürfen auch wir unsere Schätze einsammeln. Welche Ernte bekommen wir und wo gilt es nochmal hinzuschauen und zu prüfen, wo wir einen Schnitt machen können, was wir endgültig abschließen möchten? Wie die Blätter, dürfen auch wir so einiges loslassen, Mutter Erde übergeben und uns dankbar von der Hitze des Sommers verabschieden.

Der Herbst steht im Westen, symbolisiert die untergehende Sonne und die Phase des Alters. Der Hüter des Westens ist der Jaguar. Er weiß sich zu tarnen und führt uns in die Schatten des Waldes. Er hat ein feines Gespür und ist uns ein mächtiger Beschützer.

Im Herbst dürfen wir unseren Weg feiern, die Ernte, für all das, was wir dieses Jahr vollbracht haben, die bunten Farben des Lebens genießen und all das Loslassen, was uns nicht mehr dienlich ist. Zeit für Entspannung und Genuss, Zeit für all das, was uns nährt.

Winter

Winter

Im Winter, wenn die Kälte einzieht, die Säfte der Natur sich zurückziehen und zum Stillstand kommen, ist es Zeit, sich selbst zurück zu nehmen und in unser Innerstes zu lauschen.

Der Winter steht im Norden, steht für die Dunkelheit, den Tod und das Sterben und gewährt uns eine Pause vom Außen. Der Hüter des Nordens, der Kolibri, lehrt uns dabei, die Dankbarkeit wahrzunehmen, die Schönheit der kleinen Dinge zu achten und begleitet uns auf der Reise in unser innere Welt.

In dieser Zeit können wir gut meditieren, orakeln, uns zu allen Bereichen des Lebens hinterfragen und Kontakt mit unseren Ahnen aufnehmen.

Sommer

Sommer

Im Sommer, wenn die Sonne am höchsten steht und die Früchte reifen, ist es für uns eine gute Zeit, unser Feuer zu entfachen, sich mit all den Elementen zu verbinden und Reife zu erlangen.

Der Sommer steht im Süden, steht für das Erwachsene Ich, für die eigene Hitze und Leidenschaft. Der Hüter des Südens, die Schlange, lehrt uns die Erdverbundenheit und zeigt uns, wie wir uns häuten können. Was passt nicht mehr im Leben, wo sind wir rausgewachsen, wie standhaft sind wir und wie verwurzelt mit Mutter Erde?

In der Sun Baer Tradition spielt der Kojote eine wichtige Rolle. Er kann uns ganz schön verwirren, stellt einiges in Frage und lässt uns zweifeln. Er ist ein wahrer Schelm und so manche Geschehnisse dürfen wir in dieser Zeit mit viel Humor betrachten.

Im Sommer können wir die Reife erlangen, die wir für unseren weiteren Weg benötigen, können uns stärken und unser Seelenfeuer entfachen. Es geht auch um Selbstliebe, um die bedingungslose Liebe, die Annahme und wie wir mit unseren Energien haushalten.

Frühling

Frühling

Im Frühling, wenn die die Tage länger werden und die Sonne wieder wärmt, dürfen wir aufbrechen, im wahrsten Sinne aufblühen und im Leben wieder voranschreiten.

Der Frühling steht im Osten, steht für die aufgehende Sonne, die Kindheit und das Erwachen. Der Hüter des Osten, der Adler, lehrt uns dabei, uns zu erheben und unser Leben aus der Vogelperspektive zu betrachten. 

Wir können jetzt die Samen für das weitere Jahr säen und neue Vorhaben und Projekte beginnen. Auch die Arbeit mit unserem inneren Kind wird uns in dieser Zeit neue Erkenntnisse und innere Freiheit schenken.

Meine Ausrichtung

In meinen Meditationen und schamanischen Reisen lasse ich diese Kraft ganz bewusst einfließen. Die Themen der Jahreszeiten sind ein Teil unserer Reise zu uns selbst, unserem Erwachen und Erkennen. In der Verbindung mit der Natur liegt eine große Magie, welche wir nutzen können, um die eigene Seelenkraft zu stärken.