Heilung Schamanisch

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 Gedanken und Inspirationen

27. Mai 2021

Das Leben ist bunt, wenn du es anmalst
Wie sieht dein Seelengarten aus?

Wieviel blühende Blumen wachsen dort, wie viel Freude hast du darin? Wie weit ist deine Landschaft?


Meditation: Tauche gedanklich hinein und erschaffe deinen Garten neu. Allein die Absicht und die Visualisierung in deinem Inneren können dein Leben im Außen verändern. Kraft deiner Gedanken kannst du mehr bewirken, als du vielleicht meinst.

Nimm die ganze Farbpalette, nimm Schaufel und Spaten, buddle in der Erde, reiße Verdorrtes aus, pflanze all die Gedanken in Form von fröhlichen Bildern. Gestalte deinen Seelengarten, gestalte deine Zukunft und dein Leben.

Erdenke dir dein Paradies im Inneren und staune was im Außen alles möglich ist.

Die Kraft deiner Gedanken ist der Schlüssel zu deinen Träumen.

5. Mai 2021

Kann ich das tun, ohne mich selbst zu stressen?
Und wenn es mal wieder alles zu viel wird ... sammle dich, schalte in den Modus der Verlangsamung und frage dich: Kann ich das tun, ohne mich selbst zu stressen?

Nimm dir einen Augenblick und mache dir bewusst, was dich jetzt in diesem Moment stresst. Mit was bist du nicht in Frieden und gibt es eine Möglichkeit, dies jetzt ohne Frust und Stress zu tun?

Alleine der Abstand hilft uns, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und der Wahrheit in uns zu lauschen. Ist das, was jetzt dran ist, wirklich so? Habe ich wirklich keine Zeit? Ist mir wirklich alles zu viel?

Wenn dem so ist, dann reagiere darauf, gehe achtsam mit dir um und finde einen anderen Weg, eine andere Möglichkeit.

Aber wenn du es tust, dann tue es auf friedvolle Weise. Sonst ist es nicht wert, getan zu werden.

Zu handeln und bewusst nicht zu handeln hat den gleichen Stellenwert.

Achtsamkeit beginnt im Alltag. Achte gut auf dich, deine Gedanken und dein Tun

Selbstwert

29. März 2021

STEHE AUF - sei du, sprich es aus und stehe zu dir!
Und in dieser Zeit wird es immer wichtiger: zeige dich, steh zu dir, stehe auf, sprich aus dem Herzen, sprich deine Wahrheit!


Erst letzte Woche habe ich wieder erlebt, wie befreiend es sein kann, endlich seine Wahrheit auszusprechen, die Angst und den Zweifel über Bord zu werfen und zu sich zu stehen. Seine Grenzen zu kommunizieren, seine Meinung frei zu sagen und zu sich selbst zu stehen. 


Wenn das Herz nein sagt, lass den Kopf nicht ja sagen!

Das muss nicht laut sein, dass müssen keine Vorwürfe sein, es darf wertschätzend und verständnisvoll sein, aber kommuniziere, was dein Herz spricht, was dir nicht gut tut, was du nicht mehr er-trägst, was du nicht mehr willst.

So entsteht Befreiung, in dir, in deinem Kopf, in deinem Geist. So schaffst du Platz, Platz für dich, Platz für Dinge und Menschen, die dir wichtig sind, schaffst Platz für Authentizität und Platz für eine neue Qualität. 


Lang genug hat sich so manch eine/r versteckt, hat sich untergeordnet, Dinge über sich ergehen lassen, klaglos alles angenommen. Diese Zeit darf nun gehen.


Ostern - das Fest der AUF-ERSTEHUNG hat auch heute für uns noch einen große Botschaft: STEHE AUF - sei du, sprich es aus und stehe zu dir!

24. Februar 2021

Vulkane und wenn es brodelt
Was verbindest du mit einem Vulkan? Feuer? Hitze? Ausbruch? Energien? Gewalt? Neuformung?
Auch hier spielen wieder die Kräfte eine Rolle. Was im Kleinen beginnt, tief im Inneren, kann sich plötzlich als eine Explosion an der Oberfläche zeigen.
Was hat das mit uns und unserem Leben zu tun?
Es liegt in unserer Natur, dass Themen die im Verborgenen liegen, die wir nicht ins Bewusstsein holen, sich eines Tages einen Weg an die Oberfläche bahnen.
Ein Wutausbruch, ein Zusammenbruch, eine Krankheit ... alle haben ihren Ursprung oft schon lange zuvor.

Es brodelt, es brennt, es wird unruhig.
Und wie oft horchen wir nicht hin, drücken es weg, lassen es nicht zu, wollen es nicht wahrhaben, haben keine Zeit, haben Wichtigeres zu tun?
Wie oft nimmst du dir Zeit, deine Gefühle, Emotionen und deinen Körper zu erforschen? Wieviel Zeit verbringst du an der Oberfläche und im Außen?

Sei es dir wert, nichts ist wichtiger als du und deine Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber.

Tauche ein, in all das was IN dir ist, gib dir selbst den Raum, fühle es, rieche es, schmecke es, erkenne es und werde dir deiner Selbst gewahr .... oder lasse es bleiben und warte auf den nächsten Lavastrom deines inneren Vulkans.

So oder so wird sich deine Landschaft verändern, den Weg dorthin wählst du.

Grenzen als Chance

20. Januar 2021

Grenzen als Chance
Grenzen, Begrenzung - diese Worte fühlen sich zunächst eng an, ungut,  einschränkend, vielleicht sogar verletzend.

Die Fragen, gerade zur Zeit, die wir uns stellen dürfen, wenn wir uns eingeengt fühlen, birgt eine große Chance, eine Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen, sich selbst besser kennenzulernen.

- Wo begrenze ich mich selber, wo lasse ich nichts anderes gelten?

- Was erlaube ich mir selbst nicht?

- Wo begrenze ich meine Wünsche und Ziele?

- Wo fühle ich mich innerlich unfrei und weshalb?

- Wo sind meine Grenzen und zeige ich diese?

- Was hat das Außen mit meiner inneren Freiheit zu tun?
- Und sind diese Gedanken wirklich wahr?

Erlaube dir hier hinein zu spüren, zu erforschen, zu beobachten und die Antworten auftauchen zu lassen.

Sind die Gedanken wirklich richtig oder suche ich hier nach Ausreden, um die Verantwortung abzugeben, um nicht aus meiner Komfortzone raus zu müssen? 
Wie starr oder wie flexibel gehe ich damit um? Wem gebe ich die Schuld und ist stimmt das überhaupt?

Es gibt noch unzählige Fragen, die wir uns hier stellen können und unzählige Antworten, die sich offenbaren können.

Lerne dich dadurch selber besser zu verstehen, lerne mit einem neuem Blickwinkel mit der vermeintlich begrenzenden Situation umzugehen und zu erkennen, dass die wahre Freiheit nur IN DIR liegt, niemals im Außen.

Segen und Heilung

31. Dezember 2020

Von Herzen Danke 2020 *** 2021 sei Willkommen! 
Segen und Heilung trotz aller Herausforderungen

Ich habe losgelassen
Ich hab gezittert und gebangt
Ich habe alte Räume verlassen und neue Türen geöffnet
Ich habe an das Gute geglaubt
Ich habe gebetet und vertraut
Ich habe mich wieder und wieder meinen Schatten und Ängsten gestellt
Ich habe immer wieder an allem etwas Positives finden können
Ich habe mich aufs Leben eingelassen und mich neu gefunden
Ich habe mich gezeigt und offenbart und mich selbst wieder anerkannt
 
Und das Leben hat mich beschenkt:
So viele wundervolle Herzensmenschen sind in mein Leben getreten, so viel inspirierender und zu Tränen gerührter Austausch fand statt.
So viele „zufällige“ Begegnung und Fügungen
So viel Heilung ist geschehen, so viele Gefühle umspülten mich, zogen mich aufwärts und immer weiter
Ich habe neue Fähigkeiten und Potenziale in mir entdeckt
Ich habe das Leben wieder neu kennengelernt und so viel Wärme erfahren
 
Und zum Ende dieses Jahres ist einfach alles gut
Ich habe so viel neue Tiefe und Erkenntnisse erlebt
Ich habe grandiose Freundschaften gefestigt und manche auch losgelassen
Ich bin mit wertvolle Gemeinschaften vernetzt und neue Projekte dürfen entstehen
 
Ich habe mir einige Herzenswünsche erfüllt und ja, es geht mir richtig gut, so gut wie schon lange nicht mehr!
Trotz Corona, trotz aller Einschränkung und trotz aller Ungewissheit. Vielleicht auch genau deshalb!
Und ich bin einfach so dankbar!
Und ich möchte jeder/m einzelnen von euch danken, die mich auf diesem Weg begleitet haben, die an mich geglaubt und mich inspiriert haben!


Und so erinnere ich all jene, denen das Leben gerade nicht so wohl gesonnen ist, glaube immer an dich, sei du selbst, vertraue und lebe intensiv. Das Leben ist Veränderung, es besteht aus Zyklen, aus Kommen und Gehen. Und so wird uns diese Zeit tragen, durch alle Höhen und Tiefen.
 
Du bist der/die Schöpfer/in deines Handeln und Tuns, deiner Gedanken und deines Lebens. Sobald wir uns dessen bewusst werden, die vollkommene Verantwortung dafür übernehmen, wird dir die Magie des Universums zur Seite stehen. Glaube an dich und deine Träume, das Leben will dich belohnen!
 
Und so schicke ich dir/ euch allen noch eine herzliche Umarmung, wünsche dir, dass das neue Jahr dir ein tiefes Erkennen deiner Selbst schenkt, dich einhüllt in Frieden, Gesundheit und Vertrauen, wünsche dir, dass du dich stets geschützt und geborgen fühlst und du das Leben in jeder wertvollen Sekunde auskosten kannst.

Aengste ueberwinden

23. November 2020

Sprung ins dunkle Wasser - den Ängsten begegnen
Letzte Woche war ich bei einer Freundin im Allgaeu und wir zwei hatten abends um acht den Einfall, in einem nahegelegenen Moorweiher schwimmen zu gehen. 

Es hatte nur noch 4 Grad und war stockdunkel, aber das hielt uns nicht ab und so beschritten wir den matschigen Weg zum See, ließen alle Klamotten fallen und stiegen in das eisige Wasser. Ich sah die Hand vor Augen nicht, der Untergrund war schlammig und ich dachte, meine Zehen sterben ab.

Aber die Neugierde, das Erleben-Wollen und viel atmen halfen und wir tauchten ab in die Kälte und die Dunkelheit. Es bitzelte und prickelte am ganzen Körper und es trieb mir die Luft aus den Lungen. 


Aber es war wundervoll, es war aufregend, außergewöhnlich, und ich war total präsent, jede Zelle meines Körpers war wach und klar. Ein Powerboost pur!

Für manch anderen ist das nicht Tolles, aber ich hätte so etwas vor vielen Jahren niemals gemacht, ich hatte Angst im dunklen Wald, im Keller und in der finsteren Nacht. Ich mag Wärme und keine Kälte und auch wenn ich das Wasser liebe, in einen dunklen Moorsee bei der Kälte zu springen, bei dem ich die Hand nicht mehr vor Augen sehen, wäre mir niemals in den Sinn gekommen.


Doch mit all der Arbeit, die ich in meinem Inneren begonnen habe, habe ich auch viele meiner Schatten und viele Ängste aufgelöst und inzwischen ist dafür ein neuer Raum entstanden. Raum für Entfaltung und Raum, um Neues auszuprobieren, sich zu überwinden und Fremdes zu erleben.


Das Leben ist für mich ein großes Stück freier und leichter geworden und bei Herausforderungen des Alltages stelle ich mich inzwischen mit einer komplett anderen Einstellung. 

Sich auf etwas einlassen, beobachten, wie ich reagiere, mich zu fragen „Warum eigentlich nicht?“ oder „Wieso nicht ganz anders?“ hat mit mir was gemacht, hat mich verändert und weit werden lassen.


Soviel mehr wurde dadurch möglich, soviel mehr an Leben und Erleben, soviel mehr an Freiheit und innerer Sicherheit, so viel mehr an Freude und Erfahrungen. Und genau deshalb sind wir doch hier, um uns zu erfahren, um das Leben in all seinen Facetten, Formen und Farben kennenzulernen, zu spüren, zu genießen und um uns zu erinnern, wer wir sind und was in uns steckt.


Und so springe ich weiter in eisige Seen, laufe über glühende Kohlen, schaue meine Gespenster im Keller an und weiß, dass all das mein ureigener Weg und mein Wachstum ist!

Seelenreise

3. November 2020

Die Seele der Pandemie -Part 2 - Alles ist beseelt und alles wünscht sich Liebe
Am Sonntag durfte ich bei einer schamanischen Meditation 16 Frauen zu einem alten Ritualplatz führen, sie mit ihren Ahnen und der Seele der Pandemie verbinden.
Es war eine Reise voller magischer Wahrnehmungen und auch wenn sich die Seele an sich bei vielen etwas anders zeigte, der Inhalt der Botschaft ähnelte sich bei jeder sehr:

Die Seele der Pandemie wurde weder bedrohlich noch dunkel wahrgenommen, im Gegenteil, sie zeigte sich als ein helles Wesen, welches sich nach Fürsorge und Mitgefühl sehnt. Sie möchte uns wachrütteln, uns hinweisen, sie möchte, dass Altes losgelassen wird, Strukturen und Mauern niedergerissen werden, dass der Mensch versteht, dass alles ohne Liebe keinen Sinn macht. 

Sie möchte uns den Weg in ein neues Bewusstsein weisen, uns erinnern, wie wir Gemeinschaften voller Herzensverbindungen schaffen können, dass wir zusammen so viel mehr erreichen können. Es geht darum, dass wir Licht und Liebe in diese Situation schicken und jede/r einzelne/r erkennt, was wir noch loslassen dürfen.

Und so verbunden in dieser wundervollen Gruppe wurde soviel Kraft und Stärke wahrgenommen und große Zuversicht. Es liegt an uns, an jedem/r Einzelnen, wie wir damit umgehen, was wir daraus lernen und wie weit wir unsere Herzen öffnen, um zu erkennen, zu fühlen und frei zu bleiben.

Es liegt an uns, dem Neuen eine Chance zu geben, es liegt an uns, uns bewusst zu werden und aus dem Herzen zu handeln. In jedem Augenblick, in jeder Sekunde.

Mögen wir in Frieden sein, mögen wir in Liebe sein, mögen wir glücklich sein!

Aho!

Seelenreise

16. Oktober 2020

Die Seele der Pandemie - Part 1 - Gefühle, Emotionen und inneres Wissen
Es treibt mich um, ist ein Gefühl, ein Wissen und daher teile ich es. Es geht nicht darum Recht oder Unrecht zu haben, sondern einfach darum, etwas zu teilen, dass sich mir zeigte und was ich tief in mir wahrnehme:

Für mich hat alles eine Seele. Jeder Ort, jedes Tier, jede Pflanze, natürlich die Menschen, aber auch Gemeinschaften, Krankheiten, Situationen. Aus allem scheint ein Seelenlicht und alles hat seine Berechtigung zu existieren.

Aus diesem Grund habe ich eine Reise zu der Pandemie-Seele gemacht. Ich wollte einfach wissen, wer oder was hier dahinter steckt und was der Seelenauftrag dessen ist. Die Seele dieser Pandemie zeigte sich mir riesig groß, größer als der Mount Everest. Ein wenig ehrfürchtig stand ich als kleine Menschenseele vor ihr und fragte sie, warum sie hier ist, was ihr Auftrag oder ihr Ziel ist.


Wie jede Seele, möchte sie sich hier auf Mutter Erde erfahren, möchte gesehen und anerkannt werden. Ihre Natur ist es, wie bei anderen Lebewesen auch, zu überleben und sich zu verbreiten. Doch sie ist überrascht über ihre eigene Größe, die sie nun entwickelt hat. Sie sagte mir: Ihr füttert mich, jeden Tag! Jeden Tag gebt ihr Energie zu mir, jeden Tag sprecht ihr tausendfach über mich, eure Nachrichten und Schlagzeilen und euer ständiges Urteilen und Analysieren lassen mir einen unendlichen Energiestrom zukommen. Und so werde ich groß und größer, dehne mich aus und wachse. Ich wachse in mich hinein und aus mir heraus.

Ja, die Energie, man weiß ja, dort wo man seinen Fokus hinrichtete, da fließt sie, da nährt sie und da kann sie sich entfalten. Was also tun? Die Ohren verschließen, die Nachrichten nicht mehr lesen, sich nicht mehr informieren? Das ist zur Zeit wohl kaum möglich und wenn, werden es auch nicht alle Menschen dieser Erde tun. Und jetzt?

Die Pandemie will gesehen werden und das darf sie auch. Sie hat uns viel zum Nachdenken in diesem Jahr gegeben, sie hat vieles aufgedeckt, sie hat viel bewirkt und nicht nur zum Schlechten. Und genau das will sie, sie will, dass wir sie in Liebe annehmen, als eine Erfahrung, sie will, dass wir auch das Gute daran sehen, sie will umarmt und geliebt werden.

"Und wie soll ich das machen?" fragte ich sie. "Gehe in deine Liebe, in die Liebe zu dir und zu ALLEM WAS IST, filtere aus, beobachte, was du sagst, was du denkst und was du tust. Verurteile mich nicht, nimm mich wahr, aber halte nicht an mir fest. Lass mich los, mit einem lichtvollen Gedanken, segne mich und die Menschen, segne Mutter Erde, den Frieden und die Gesundheit. Ersetze jeden Gedanken der Angst, der Sorge und des Unwohlseins durch einen Gedanken der Liebe, des Vertrauens und konzentriere dich auf all die wundervollen Dinge in deinem Leben. Mache es alleine oder in der Gemeinschaft, aber tue es jeden Tag, jede Minute in deinem Sein. Lenke deine Energie in die richtige Richtung und vertraue, dass alles einen höheren Sinn hat. Du wirst sehen, in Liebe kann ich gehen, in Angst werde ich wachsen."

Nach dieser Reise war ich zutiefst berührt, demütig und etwas beschämt. Habe ich doch trotz meines Wissens vergessen, dass jede Seele bedingungslose Liebe verdient, habe vergessen, was unsere Gedankenkraft und die Energie der Angst bewirken kann, nicht nur bei anderen Menschen, sondern bei ALLEM WAS ist.

Von Herzen

Gefühle und Herzschmerz

19. September 2020

Mal ganz was anderes - Brief ans Oktoberfest

Liebe Wiesn,

nachdem du ja dies Jahr ned bei uns bist und i jetzt in der Früh ganz traurig vor meinem Käfer-Haferl sitz, hob i ma denkt, i schreib dir ein paar Zeilen.

Weißt, i bin als Münchner Kindl mit dir groß g‘worden und du g‘hörst scho‘ echt zu mei‘m Leb‘n. Jedes Jahr war i bei dir draußen, mal sechszehn Tag am Stück und manchmal nur o, zwoa moi, aber i glab, irgenwie hob i die immer moi b’sucht.

Und jetzt, jetzt ham’s di einfach in Zwangsurlaub g’schickt und du bist einfach ned da. Naja, bist ja a nimma die Jüngste, vielleicht duads da mal ganz guad und du erholst di jetzt sauba.

I denk ma nur, wie geht’s dem jetzt dem Schichtl, der Bräurosl, dem Vogeljakob, und dem Lukas? Is scho schwer dies Jahr! Is ois anders …

Hast as imma g’schafft, uns scho paar Doag vorher so a Gfui einz’haucha, a Gfui vom Herbst, von Stimmung, von was Bsondrem und bis ma gschaud ham, war’s da, des Wiesn-Fieber. Des hod zum Glück nix mit dem Corona zum doa, des ist ganz was anders, was Scheens, was Kribbligs, was Unerklärbars wenn man‘s selba no ned erlebt hat.

I hob sovui mit dir erlebt, i kannt inzwischen a ganzes Buch über die G’schichten mit dir schreib’n. Sovui Leid hob i da scho kennerg’lernt, vom Ameisenforscher bis zum Zierblümerlzüchter, vom Amerikaner bis zum Zyprinesen, vom Münchner bis zum Bayern und natürlich a a paar Preissn, ois war dabei, Multikulti, Verruckte, Abgestürzte, B’suffene, Aufdackelte, Geldige, Philosophische, Herzliche, Lustige, G’schamige, Traurige, Tiefsinnige, Scheene, Greißlige, ois und ois g’hört dazu.

So vui Gaudi, so vui Spaß, so vui Gespräche über Gott und die Welt, über ois und nix, über di und mi, mal oberflächlich, mal tiefgehend, mal zu Tränen gerührt, mal Flirt mal Ernst, alle Facetten und no mehr war dabei.

Und die b’sondern Momente: Die erste Maß nach‘m „O’stich“ vor sich stehn zu habn, des is a wahre Freud, da lafft da des Wasser im Mund zam und du freist di wie a kloaner Bub auf a Geschenk, des d‘ jetz glei auspacka derfst! Und die Freid, wenn‘s d deine Leid triffst, dies des ganze Jahr vielleicht no ned gsehgn hast, nur auf da Wiesn, aber da woast wo hi das d‘ mussd.

A wenns d‘ für unsern Gesundheitszustand ned wirklich guad bist, aber für unsere Seele bist es auf jeden Fall! Mia kenna lacha, ois andere vergessen, mia kumma zam, mia gfrein uns, mia danzen, mia singa, mia flirten und woana und mia vergessen ois was rundrum is, mia vergessn morgen und gestern und mia san einfach do, ganz im Moment, ganz bei uns, ganz bei unserne Leid, ganz im Hier und Jetzt und ham einfach a guade Zeit!

Des Gfui, wenn am letzten Doag die Lichter in die Zelt ausgeh‘, wenn der letzte Sternwerfer owebrennt is und des letzte Lied verstummt, wenn ma uns ganz fix und fertig in die Arm liegen und uns denka, „Schee war’s!“ und a bissl reumütig (nachdem ganzen Bierkonsum) denka, „guad, das dies Jahr vorbei ist“  und im nächsten Augenblick scho wieda nachschiebn: „Nach der Wiesn is vor der Wiesn!“ und mia uns scho wieda aufs nächste Jahr gfrein!

So und jetzt bist du dies Jahr einfach ned da! Aber es lasst si ned ändern und so wünsch i dir ois Guade in deinem Urlaub, wünsch uns, dass ma uns nächst Jahr wieda segn (i versprich dir, i kumm di doppelt so oft b‘sucha wie sonst!)

I wünsch uns alle, dass ma boid wieda feiern derfa, wia früher, das ma uns wieder spüren derfa, uns oglanga und uns ohne Masken begegnen kenna.

Vielleicht magst in deinem Urlaub ja mal mit der Corona (ja Corona, ned mit der Cordula!) redn und sagst ihr, sie soi si jetz so langsam wieder schleicha, mia haben jetzt echt gnug von derer! Die passt so garned zu unserm Gfui und in unser Herz. Des wär echt a feine Sach! Dann dank i dir recht schee, vergelts Gott und i gfrei mi, wenns d‘ nächsts Jahr wieder da bist. Mein Segn hast!

Dein Münchner Kindl

Jahreszeiten

14. August 2020

Spätsommer - Jahreszeitenliebe
Ein anderer Geruch, ein anderes Gefühl als noch vor ein paar Monaten. Tautropfen in der Früh, reife Beeren, gemähte Felder.

Ein bisschen Wehmut gepaart mit tiefem Aufsaugen von allem was da ist. Ein Prozess der Natur, des Gehen-lassens, der beständigen Änderung.

Ein Erinnern, mit dem Rhythmus zu tanzen, nie stehen zu bleiben, zu genießen und zu sein, denn nichts bleibt und alles ändert sich.

Freiheit atmen

27. Juli 2020

Atme die Freiheit
Freiheit bedeutet für mich, den Tag in der Natur zu starten, die Wunder zu sehen und mich in jeder Sekunde neu entscheiden zu können. 

Ich genieße diesen Luxus dieses Jahr das erste mal in meinem Leben, denn lange genug hing ich in der Tretmühle eines langen Arbeitsalltages fest. 

Ich atme auf, mache neue Erfahrungen und entdecke mich und die Welt neu. 

Ganz nach dem Motto: „Sie haben da eine Lücke im Lebenslauf!“ - „Ja! War eine geile Zeit!“, gönne ich mir diese Auszeit und blicke trotzdem vertrauensvoll in die Zukunft. 

Und du? Was genießt du gerade?

Kriegerin und Leidenschaft

11. April 2020

Die wilde Frau - Kriegerinnen und Leidenschaft

Die wilde Frau hat es manchmal satt, immer nur zu geben, immer nur liebevoll und sanft zu sein.

Die wilde Frau will nicht immer nur für andere da sein, sich zurücknehmen und achtsam sein.

Die wilde Frau will auch mal schreien, anklagen und wütend sein. Sie will gesehen und gehört werden, will Leidenschaft und Feuer 

Die wilde Frau will dir zeigen, dass du noch eine andere Seite in dir trägst. Eine Seite voller dunkler Gedanken, Zweifel und Unzulänglichkeit. Und JA, das alles darf sein!

Darf dich überrollen wie eine mitreißende Welle, die dich verschlingt, dich fordert, dich anerkennen lässt!

Du bist SOWOHL als AUCH und nichts soll dich davon abhalten!

Die wilde Frau erweckt die Kriegerin in dir und in der Welt. Mach dich bereit, breite deine Flügel aus, mit all deinen Facetten, mit all deiner Leidenschaft, mit all deinem Feuer.

Erkenne den Tanz, das Gute und das Böse, dass sich vereint in Vollkommenheit deiner Selbst.

Du bist wie du bist und das ist auch GUT SO !

Flieg wilde Frau und entfache dein Feuer!

AHO!

Leere und Wunder

10. April 2020

Leere - Aus der Leere können Wunder entstehen

Den Wert schätzen, dich selbst schätzen ... ach, wieder mal Worte, die ganz nett klingen und die doch so leer sein können wie deine Seele.

Eine Hülle ohne Inhalt, was ist das schon wert?

Wie fühlt es sich an, wenn du ganz alleine irgendwo sitzt, voll Zweifel und Sorgen? Was soll das für einen Wert haben, wo ist der Sinn?

Du kannst nicht erkennen, wo dein Leben dich hinführt, was das alles soll und worum es eigentlich geht?

Dann LASS ES SEIN, tauche ein in diese Leere, tauche ein in die WERT-LOSIGKEIT.

Und wenn du deine Tränen geweint und deine Verzweiflung rausgeschrien hast, dann lass die Stille dasein, das Nichts, das NICHT-WISSEN, das NICHT-SEHEN, das NICHT-KÖNNEN.

Den genau in diesem Augenblick zeigt sich dein Leben, dein Leben mit all deinen Gefühlen und allem Leid. Dann zeigt sich der wirkliche Wert deines Lebens.

Genau das macht es so WERTVOLL, so einzigartig, so bunt und vielfältig.

Erkenne den Wert in der Leere und den Wert des NICHT-WISSENS. Denn nur so kommst du zurück zu deiner Fülle, zu all deinem Sein. Und so kannst du erkennen, dass die Hülle bereits alles in sich trägt, alles da ist, was dich ausmacht, alles da ist, was dich lebendig sein lässt.

DU bist WERTVOLL  so oder so  vergiss das nie!

Seelenentfaltung

8. April 2020

Entfalte die Seele  - Gedicht

Ein Samenkorn ganz tief verborgen

beschützt von Mutters warmer Hand

So lange hast du nun geschlafen

bis dich die Zeit jetzt endlich fand

Nun wachst du auf und spürst es beben

willst hoch hinaus empor dich heben

Die Schale platzt, du öffnest dich

willst weit hinauf zum Sonnenlicht

Ganz zart und sanft strebst du empor

entgegen auf zum Himmelstor

Du spitzt hinaus und wächst ganz groß

die Blätter entfaltend, hemmungslos

Entfaltest deine ganze Pracht

die Farben leuchtend schön entfacht

Hier blühst du nun du Wesen schön

als hättest du nie die Dunkelheit gesehen

Bild von Monika Fischer © www.monika-fischer.com

Kindertraeume

1. April 2020

Elfenschloss - Gedicht

Als Kind hast du mit den Bäumen gesprochen,

als Kind hast du mit den Elfen getanzt.

Doch schon bald verschwand der Zauber,

gedrückt in Räumen aus Beton

hast du verloren die Magie

und verloren das Wissen der einstigen Zeit.

Nun wächst es wieder hoch empor,

bahnt sich seinen Weg ganz weit.

Spürst du den Traum und die Verbundenheit?

Die Geister und Seelen zeigen sich neu,

d'rum atme still und lausche.

Schwebe empor in dein wahres Sein,

lass dich tragen von der Regenbogenfrau

in die neue Welt und staune,

wie groß dein Herz und deine Seele!

Bild von Monika Fischer © www.monika-fischer.com

Menschlichkeit und Seelenfenster

 25. März 2020

Sprich mit den Augen - Menschlichkeit und Seelenfenster

Kann es wirklich sein, dass wir uns jetzt auf der Strasse und im Supermarkt nicht mehr anschauen? Kann es sein, dass wir alle nur noch auf den Boden starren und uns aus dem Weg gehen?

Abstand ja! Unbedingt! Aber doch nicht Trennung! 

Wir können mit unseren Augen lächeln, wir können mit unseren Augen Mitgefühl ausdrücken und Wärme schenken. Wir haben einen Mund zum Lächeln und ein Herz das strahlen kann! Auch über 1 Meter!

Vergesst das bitte nicht und schaut euch wieder in die Augen, lächelt euch über die Entfernung zu ,schenkt euch einen segnenden Gedanken, Mitgefühl und Wärme 

Und auch ein paar nette Worte wirken gerade Wunder und werden euch nicht gleich den Virus infizieren.

I see you  -  I love you

Liebe und Licht

24. März 2020

Die Welt braucht Liebe - die Welt braucht dich und dein Leuchten!
Die Welt braucht Mitgefühl. Die Welt braucht jeden einzelnen von euch! Jetzt ist es Zeit hinzuschauen, zu handeln, zu helfen, für andere da zu sein. Jetzt ist die Zeit, deine Gedanken positiv auszurichten, Hoffnung zu geben und zu glauben. 

Wir bekommen ein Zeichen und sollten aufwachen. Du hast vielleicht die letzten Jahre schon erfolgreich deine Themen, die unbequem waren, verdrängt, aber jetzt ist es Zeit hinzuschauen. Verstecken geht nicht mehr, wir alle müssen unsere Herzen aufräumen, dürfen lernen wieder ganz in der Liebe zu sein. In der Liebe zu uns, zu anderen, zu unserer Mutter Erde. Das Glück deiner Stadt, deines Landes, der ganzen Welt liegt in jedem einzelnen Herzen. Öffne dich, schau hin und beginne dein Leben zu ändern, erlöse deine Schatten und Ängste, sei in Freude, in Liebe, im Miteinander. 

Wenn du dich heilst und annimmst, heilst du auch andere. Alles ist mit allem verbunden. Das ist eine große Chance, die es gilt zu nutzen und eine große Chance bei sich selbst anzufangen. Beginne jetzt!


Heilung und Sinn

15. März 2020

Wachstumsprozess, Heilung, Sinn und Fragen an dich selbst
Kannst du dir vorstellen, dass hinter all diesem Wahnsinn ein tieferer Sinn steckt?

Kannst du dir vorstellen, dass in allem, was uns aus der Bahn wirft, ein Wachstumsprozess steckt?

Es passieren viele unschöne Dinge auf dieser Welt, aber nur dann ändert sich der Mensch, nur dann wacht er auf und fängt an nachzudenken.

Wir werden aus unserer Komfortzone, aus unserer Sicherheit geschubst, damit wir endlich mal hinsehen!

Die Mutter, die ihr Kind durch eine unheilbare Krankheit verloren hat, gründet eine Selbsthilfegruppe. Ein Verkehrsunfall hat zur Folge, dass die Vorfahrt und die Geschwindigkeit geändert wird, ein Suchtkranker gründet nach seinem Entzug ein spirituelles Zentrum usw. usw.

Aus jedem Schatten geht ein Licht hervor und hilft uns, die Zukunft anders zu gestalten.

Frage dich doch jetzt einmal: Wann hast du deinen Freunden und deiner Familie das letzte Mal gesagt, dass du sie liebst, dass sie dir an Herzen liegen? Braucht es dazu erst die Angst vor einem nahenden Unglück?

Wieviel Konsum brauchst du wirklich? Muss es immer mehr sein? Oder reicht es auch mal wieder, mit den einfachen Dingen klar zu kommen? Vielleicht bekommst du gerade nicht die Kartoffeln oder das Gemüse, dass sonst ohne Ende im Supermarkt ausliegt und dann zu einem Teil wieder vernichtet werden muss.

Wieviel Kreativität steckt noch in dir, wenn du dir anstatt Klopapier mal wieder die Zeitung in Streifen schneidest?

Frage dich: Warum hast du soviel Angst vor Krankheit und Tod? Weil du dein Leben noch nicht gelebt hast? Und wann hast du es vor zu leben? Wie lange schiebst du deine Wünsche schon hinaus?

Frage dich: Wo ist die Gemeinschaft und der Zusammenhalt und was kannst du dafür tun? Oder kommt es uns jetzt ganz recht, dass wir uns hinter verschlossenen Türen verstecken können?

Und frage dich: Bin ich nicht einfach gierig nach negativen Schlagzeilen, weil ich dann weiß, anderen geht es noch viel schlechter wie mir? Wo bist du Opfer und wo bist du Schöpfer deines Lebens?

Höre auf dir etwas vorzumachen, lebe dein Leben und fang noch heute an, egal, wie sehr der Sturm im Außen wütet. Vielleicht ist gerade deshalb die richtige Zeit!

Die Welt ist nicht immer nur Licht, sie ist auch Schatten und manchmal haben wir das Gefühl sie zerreißt uns förmlich. Kannst du dir vorstellen wie es unseren Vorfahren ging, in Zeiten der Pest, der Spanischen Grippe, des Krieges? Heute haben wir andere Voraussetzungen, mehr Möglichkeiten. Aber unsere Angst ist ein uralter Zustand und vielleicht haben unsere Ahnen uns davon auch ein wenig vererbt und die UR-Angst fließt nun wieder empor. Deshalb spür mal genau hin, ist es deine Angst oder schwingt hier noch was anderes mit?

Vielleicht magst du jetzt auch mal das Positive daran sehen: Du musst derzeit vielleicht nicht in die Arbeit und kannst dir Zeit für dich nehmen. Du kannst dich zurückziehen und mal in Ruhe über dein Leben nachdenken.

Alle Aktivitäten und Freizeitangebote sind eingestellt, kommen zur Ruhe Die tägliche Hast und das Überangebot sind einfach mal stillgelegt. Nicht immer höher, weiter und mehr. Und nun ist da mal Zeit, damit auch du einmal still werden darfst. Gehe in dich und frage dich:

Was brauche ich wirklich?

Wen oder was liebe ich und zeige ich es auch?

Wo kann ich etwas für die Gemeinschaft beitragen?

Wo gebe ich Hoffnung, wo kann ich Mehrwert schaffen?

Wieviel Vertrauen habe ich zu mir?

Wo ist meine Angst und was steckt dahinter?

Wieviel Liebe bringe ich mir selbst entgegen?

Es ist Zeit, etwas zu ändern, in der Welt außen, aber zuerst in deiner Welt INNEN.

Erinnere dich an deinen Wesenskern, an deine Aufgabe, an dein SEIN.

Wir werden aus diesem Ereignis wieder lernen, wir werden Dinge ändern und wir werden sicherlich viele Erkenntnisse daraus ziehen.

Sei in dieser Zeit achtsam, werde zum Beobachter deiner Selbst, höre auf deine Intuition und lass dich nicht mitreißen, höre auf dein Herz und befreie dich von den Ketten. Bleibe ganz bei DIR, in deinem Selbst, in deiner Mitte, in deinem Vertrauen.

Denn du bist wertvoll und die Welt braucht dich! Sie braucht dich ungeschminkt, losgelöst, nackt und in deinem Ursprung. Und sie fordert dich auf, dass zu erkennen und die Hüllen fallen zu lassen! Nimm dir jetzt die Zeit dir selber wieder zuzuhören.

Aus dem Herzen